• "Meditation lehrt uns, wie wir loslassen und inmitten des Wandels in unserer Mitte bleiben können."

    Jack Kornfield

Über Meditation


Im Folgenden erhältst du einen Einblick in die Meditation und ihre Wirkung. Außerdem erklären wir dir, worauf wir in unseren Meditationskursen besonders wert legen.

Was ist Meditation?

Meditation bedeutet den Geist zu schulen
Das Wort Meditation kommt aus dem Lateinischen: meditatio bedeutet „Nachdenken“ oder „in Gedanken vertieft sein“. Meditation ist eine Jahrtausende alte Praxis und stammt nicht ausschließlich aus dem östlichen Kulturkreis, sondern hat sich in vielen Kulturen rund um den Globus entwickelt. Daher ist die Meditation auch in fast allen Religionen in unterschiedlichen Formen vertreten: beispielsweise im Christentum in der Kontemplation, im Judentum im Gebet, im Buddhismus und Hinduismus in der Mantra-Meditation.

Meditation kurz und präzise zu erklären, ist gar nicht so einfach.

Sowohl Religion, Philosophie und Wissenschaft definieren Meditation unterschiedlich. Sie unterscheiden sich darin, wie Meditation praktiziert wird und was das Ziel der Meditation ist.
Allen Beschreibungen gleich ist die Definition der Meditation als eine Schulung des Geistes mit dem Ziel, vollkommen im Hier und Jetzt zu verweilen ohne konkrete Gedankeninhalte. Da unser Geist es nicht gewohnt ist, einfach ruhig zu sein, gibt es verschiedene Konzentrationstechniken, die uns dabei helfen, den Geist zu trainieren. Dies sind die verschiedenen Meditationstechniken. Ist der Geist geschult, gelingt es ihm von alleine, im Zustand vollkommener Gedankenstille, vollkommener Bewusstheit, vollkommener Gegenwärtigkeit zu verweilen.

Dieser Zustand ermöglicht uns Selbsterkenntnis und die Erfahrung von innerem Frieden und tiefer Freude. Auf dem Weg dahin profitieren wir von den vielen positiven Nebeneffekten der Meditation u. a. auf unsere Gesundheit, unsere Schlafqualität, unsere Konzentrationsfähigkeit und unser allgemeines Wohlbefinden.

Die verschiedenen Meditationsrichtungen

"Es gibt über 80.000 Wege zur Erleuchtung."
- Buddha
Über Jahrhunderte hinweg haben unzählige Meister aller Traditionen viele Formen von Meditation entwickelt, die den Schülern den Weg zur Erleuchtung weisen sollen. Die Übungen wurden jeweils an den Schüler und seine Vorkenntnisse angepasst. Und so entstanden unzählige, unterschiedliche Meditationsübungen. Schon Buddha soll gesagt haben, dass es über 80.000 Wege zur Erleuchtung gibt.

Alle Stile existieren friedlich nebeneinander, kein Übungsstil ist besser als der andere. Es liegt am Einzelnen, sich denjenigen herauszusuchen, der am besten für ihn geeignet ist.

Zu den wichtigsten und weit verbreiteten Meditationsrichtungen gehören:

Die Achtsamkeitsmeditation
Bei der Achtsamkeitsmeditation richtet der Übende achtsam, beobachtend und wertfrei seine Aufmerksamkeit auf die Gegenwart. Zur Achtsamkeitsmeditation gehört z. B. die Atemmeditation oder der Body Scan.
Die Kontemplation
Kontemplation (von lateinisch contemplatio, „Anschauung“, „Betrachtung“) ist in philosophischen und religiösen Texten die Bezeichnung für ein konzentriertes Betrachten. Bei der meditativen Kontemplation wird nicht über ein Thema nachgedacht oder ein Gegenstand betrachtet, sondern man verweilt aufmerksam in der Stille, offen für alles, was in uns und um uns herum geschieht.
Mantren und Affirmationen
Bei der Mantra Meditation wird ein Mantra laut, flüsternd, singend oder in Gedanken rezitiert. Mantras sind heilige Silben wie z. B. das OM, ein heiliges Wort wie z. B. Amen oder ein heiliger Vers wie beispielsweise Om mani padme hum. Die Konzentration auf das Mantra hilft dabei, den Geist zur Ruhe zu bringen. Darüber hinaus wirkt die Mantra Meditation durch die Klangenergie und die spirituelle Kraft, die das Mantra trägt.
Die Aktive Meditation
Während die oben genannten Meditationen im Sitzen oder Liegen praktiziert werden, finden aktive Meditationen in Bewegung statt. Zu den aktiven Meditationen gehören z. B. der Meditative Tanz, die Dynamische Meditation, achtsame Bewegungsübungen oder achtsames Gehen.

Für wen ist Meditation?

Meditation ist für absolut jeden geeignet und bringt keinerlei Nachteile mit sich.

Meditation kann unabhängig von Alter, Gesundheitszustand, Religion und Weltanschauung praktiziert werden. Je nach Vorkenntnissen, kulturellem Hintergrund, Alter und Lebenssituation, Bedürfnissen und Wünschen ergibt sich eine passende Meditationstechnik für den Übenden. Von der Kindermeditation ab 7 Jahren bis zur Meditation für Rentner ist alles dabei.

Meditation ist längst nicht mehr nur für spirituell Suchende oder Esoteriker. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile die Vorteile für die eigene Gesundheit und das eigene Leben.

Egal, ob du auf der Suche nach Selbsterkenntnis bist, deine Gesundheit verbessern möchtest, deine Beziehung harmonischer gestalten oder einfach nur mal abschalten und entspannen möchtest, es lohnt sich, die Meditation auszuprobieren.



"Meditation ist eine mysteriöse Leiter!
Sie reicht von der Erde zum Himmel, vom Irrtum zur Wahrheit,
von der Dunkelheit zum Licht, vom Schmerz zur Wonne,
von Ruhelosigkeit zu immerwährendem Frieden,
von Unwissenheit zu Erkenntnis, von Sterblichkeit zu Unsterblichkeit."

Swami Sivananda


Warum meditieren?

Die positive Wirkung von Meditation ist wissenschaftlich nachgewiesen.
Für viele Menschen gehört regelmäßige Meditation inzwischen zu ihrem festen Tagesprogramm – sozusagen zur Psychohygiene. Gerade in unserer heutigen stressigen Zeit, kann die Meditation ein Anker sein, um in unserer inneren Mitte zu bleiben.

Meditation hilft zu mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und Freude im Alltag, und wirkt sich zudem positiv auf unsere Gesundheit aus. Das ist mittlerweile vielfach wissenschaftlich nachgewiesen.

Die Wirkung von Meditation stellt sich nach und nach ein. So, wie wir regelmäßig üben, um ein Instrument zu lernen oder um Muskeln aufzubauen, benötigt auch die Meditation regelmäßige Übungseinheiten. Im Folgenden findest du einige Tipps für das richtige Üben.
  • Verbesserte Stressbewältigung
  • Steigerung des Selbstbewusstseins
  • Stärkeres Glücksempfinden

  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkung der Kreativität
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbesserte Schmerzbewältigung
  • Abbau von Ängsten und Anspannung
  • Verminderung von Schlafstörungen
  • Minderung von Bluthochdruck


"Bevor man mit der Meditation beginnt, ist es vorteilhaft, die richtige Umgebung und Einstellung zu haben. Der Meditationsplatz, die Zeit, die physische Gesundheit und der Geisteszustand müssen die Bereitschaft, nach innen zu gehen, widerspiegeln."

Swami Vishnudevananda

Wie, wann und wo meditiert man?


Grundsätzlich kannst du überall zu jeder Zeit meditieren.
Das Wichtigste ist, dass du überhaupt meditierst. Ein bestimmter äußerer Rahmen kann aber helfen, die Meditation zur Gewohnheit werden zu lassen und sie leichter und tiefer zu machen.

  • Kleidung
  • Ort
  • Zeit
  • Sitzhaltung
  • Technik
  • Ziel
  • Kleidung

    Bequem & wärmend
    Deine Kleidung sollte angenehm und bequem sein, so dass du dich beim Atmen und Sitzen wohl fühlst. Nimm dir einen warmen Pullover oder eine Decke dazu, damit du nicht frierst, da die Körpertemperatur gewöhnlich in der Meditation etwas sinkt.
  • Ort

    ruhig und geschützt
    Suche dir einen ruhigen Ort, an welchem du dich wohl fühlst. Schalte das Handy, Telefon und die Klingel aus, um möglichst ungestört zu sein. Ein fester Meditationsplatz erleichtert es dir, die Gewohnheit des Meditierens einzuführen und zu stärken, denn dort entsteht eine hohe Schwingung und meditative Stimmung. Immer, wenn du dich dort hinsetzt, weiß dein Geist, dass er jetzt eine Weile zur Ruhe kommen darf.
  • Zeit

    fest & wiederholend
    Eine feste Meditationszeit kann die Gewohnheit des Meditierens ebenfalls unterstützen. Die besten Zeiten zum meditieren sind morgens direkt nach dem Aufstehen, abends, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst oder vor dem Schlafen.
    Zum Einstieg reichen bereits 5 Minuten täglicher Meditation. Sobald du merkst, dass dir die Meditation gut tut, wirst du den Zeitraum ganz von alleine ausdehnen.
  • Sitzhaltung

    aufrecht & stabil
    Versuche, eine Sitzhaltung zu finden, in der du möglichst angenehm, ruhig und aufrecht sitzen kannst. Dann kann der Geist leichter zur Ruhe kommen und ist weniger durch die Körperhaltung abgelenkt. Dies gelingt auf einem Meditationskissen, einer Meditationsbank oder ganz einfach auf einem Stuhl. Probier einfach aus, was für dich am besten geeignet ist. Natürlich kannst du auch im Liegen meditieren. Solltest du jedoch merken, dass du im Liegen öfters einschläfst, empfehlen wir eine aufrechte Haltung.
  • Technik

    geduldig & freundlich
    Am Anfang ist es oft nahezu frustrierend, dass man offenbar nicht in der Lage ist, sich auch nur wenige Sekunden auf die Meditationstechnik, z. B. den Atem oder die Körperempfindungen zu konzentrieren. Das ist eine völlig normale Erfahrung, die alle am Anfang machen. Rede dir nicht ein, dass du „nicht meditieren kannst“ oder dass „es nichts bringt“. Denn Meditation wirkt immer. Anstatt dich zu ärgern, dass du dich schon wieder in Gedanken verloren hast, freue dich, dass es dir bewusst geworden ist. Kehre stets sanft und freundlich mit deiner Aufmerksamkeit zur deiner Meditationstechnik zurück.

    Ein guter Meditierender ist nicht einer, der keine Gedanken mehr hat, sondern einer, der gelernt hat immer wieder mit der Aufmerksamkeit zur Meditation zurückzukommen.

  • Ziel

    neutral & offen
    Meditation ist kein Leistungssport. Wer bei der Meditation versucht, bestimmte Ziele zu erreichen und frustriert ist, wenn er diese nicht erreicht, hat Meditation falsch verstanden. Wenn man überhaupt von einem Ziel bei der Meditation sprechen kann, dann ist dies eine Schulung des Geistes, die es uns ermöglicht, vollkommen im Hier und Jetzt zu verweilen ohne konkrete Gedankeninhalte, ohne Erwartung, ohne Bewertung, ohne Abneigung oder Anhaftung.

Unsere Meditationskurse

ganzheitlich & persönlich

Genau wie bei unseren Yogakursen verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Das bedeutet, dass wir unterschiedliche Meditationstechniken anbieten und kombinieren.

Bei uns wird in einer überschaubaren Gruppengröße von max. 8 bis 10 Teilnehmenden geübt, sodass wir individuell auf die Teilnehmer eingehen und die Meditationstechnik auf die Übenden anpassen können. Wir erklären alle Übungen eingehend.

Neben den klassischen Meditationsstunden bieten wir vertiefende Kurse zu bestimmten Themen an wie z. B. unseren Stressmanagementkurs.

Wie sind unsere klassischen, offenen Meditationsstunden aufgebaut?

Ankommen bei einer wärmenden Tasse Tee

Anfangsmeditation: Atemmeditation oder sanfte Bewegungen, um Körper und Geist zur Ruhe zu bringen
Hauptteil: geführte Meditation mit Klangschalen, die den Körper entspannt und seelische Blockaden sanft löst
Endentspannung: Bis zu zehnminütige Tiefenruhe mit Entspannungsmusik oder Klangschalen
Abschluss: Dankbarkeitsmeditation oder Mantra

Was uns wichtig ist


Vertrauen, Offenheit und Achtsamkeit!

Deine Gesundheit ist uns sehr wichtig. Bitte informiere uns vor dem Kurs über gesundheitliche Probleme und psychische Erkrankungen, so dass darauf im Unterricht eingegangen werden kann. Auch über eine Schwangerschaft sollten wir vorher informiert sein.

In unseren Kursen ist uns ein vertrauensvoller Umgang besonders wichtig. Wir freuen uns, wenn sich die Teilnehmer am Ende der Meditationsstunden offen austauschen. Oft hilft es, zu erkennen, dass andere Teilnehmer genau die gleichen Schwierigkeiten durchmachen, und gemeinsam Lösungen zu erforschen. Wenn du deine Meditationserfahrung lieber unter 4 Augen besprechen möchtest, komm gerne nach der Kursstunde auf uns zu.

Bitte schalte dein Handy während der Kursstunde in den Flugmodus. In der Meditationsstunde darfst du für einen Moment den Alltag hinter dir lassen und dich nur auf dich konzentrieren.

Die wichtigste Meditationsregel ist das achtsame Üben. Jeder Tag ist anders, jede Meditation ist anders. An manchen Tagen fällt es dir leicht zu meditieren, an andern weniger leicht. Manchmal meditierst du tief, manchmal wirst du dir deiner eigenen Unruhe bewusst. Manchmal fühlt sich dein Körper leicht und frei an, manchmal juckt oder schmerzt er. Was auch immer da ist, du beobachtest einfach nur, gegenwärtig, offen und neutral. Denke daran: Es gibt keine "besseren" oder "schlechteren" Erfahrungen in der Meditation. Meditation wirkt immer!

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